Ralph Kerstner (Kronberg, D)

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Der Künstler erforscht das Medium Papier, entwickelt Press- und Prägemaschinen und arbeitet mit dem Skalpell akribisch geometrische Formen hervor. Es entstehen so weiße, minimalistische Kunstwerke, inspiriert von Künstlern wie Lucio Fontana und der ZERO Gruppe. Und doch hat Kerstner seine eigene Formensprache entwickelt. Das Quadrat ist von immenser Bedeutung in seinem Werk. Nicht nur sind alle Arbeiten quadratisch, die geometrische Form an sich ist oftmals auch Bildmotiv, z.B. als Reihung, Überlappung oder Dekonstruktion. In seinen neuesten Werken verwendet er Plexiglas, sowohl in den Papierwerken als auch für seine 2- und 3-dimensionalen Skulpturen.

"Der Reiz liegt in den Dingen, die eigentlich nicht gehen". Schon immer liebte Ralph Kerstner die Herausforderung, Dinge umzusetzen, die vermeintlich nicht umsetzbar sind. Dieser Ehrgeiz gepaart mit großer Expertise in Bezug auf Werkstoffe und Fertigungsverfahren machte ihn, bevor er sich ausschließlich auf seine Kunst konzentrierte zum erfolgreichen Unternehmer. Als Schüler von Merja Herzog-Hellstén an der Abendschule der Städelschule in Frankfurt, tauchte Kerster gänzlich in die Welt des kreativen Schaffen ein. Sein Wissen, welches er sich als Ingenieur aneignete, kommt ihm heute bei der Umsetzung seiner gewagten Entwürfe zu Gute. Permanent lotet er die Grenzen des Materials aus und überschreitet mit selbst erschaffenen Fertigungsverfahren alles schon da gewesene. Mit großem künstlerischem Gespür schafft Kerstner Werke purer Ästhetik und handwerklicher Perfektion, die je nach Betrachtungswinkel und Licht immer wieder neu überraschen.

„Ausgangspunkt meiner Werke ist immer meine Phantasie. Ich entwickele eine genaue Vorstellung, wie das Objekt am Ende aussehen soll. Je kühner dabei die Idee, desto größer mein Wunsch, sie wirklich Materie werden zu lassen. Die Vorstellung Dinge zu schaffen, die gemeinhin als nicht umsetzbar eingeschätzt werden bereitet mir große künstlerische Befriedigung“.

Ralph Kerstner nutzt für die Realisation seiner minimalistischen Formensprache ein eigenständiges, von ihm erdachtes Prägedruck-Verfahren und schafft damit einzigartige Werke, die dem Betrachter Platz für eigene Assoziationen lassen. Licht, Schatten, Raum und Bewegung und nicht zuletzt der Standpunkt des Betrachters lassen jedes Werk immer wieder anders erscheinen. Seit Kurzem entstehen zudem Skulpturen aus fluoreszierendem, leicht eingefärbtem Acrylglas, deren Kontouren wie ein Neon-Drahtgeflecht  leuchten.


Ausstellungen

2021
Schlieder Contemporary - Frankfurt


2020
Schlieder Contemporary - Frankfurt
Fils Fine Arts (Düsseldorf) - Art Karlsruhe 

2019
Schlieder Contemporary - Frankfurt
Art Edition Purrmann (Grefenrath)- Art Karlsruhe  
Galerie Kellermann - Düsseldorf

2018
Galerie Mariette Haas - Ingolstadt
Galerie m50 - Oberursel
Galerie Kellermann (Düsseldorf) - Art Karlsruhe
Galerie Kellermann - Düsseldorf

2017
Galerie Mariette Haas - Ingolstadt
Galerie Kellermann (Düsseldorf) - Art Karlsruhe
Galerie Kellermann - Düsseldorf
Galerie Kerstner - Kronberg
Galerie m50 - Oberursel

2016
Galerie m50 - Oberursel
Galerie am Dom - Wetzlar
Galerie Kellermann - Düsseldorf
Galerie Kellermann (Düsseldorf) - Art Fair Köln

2015
Galerie Kellermann - Düsseldorf

2014
Galerie m50 - Oberursel

2013
Galerie m50 - Oberursel

2012
Ausstellungshalle Schulstraße 1A - Frankfurt