Querformatige schwarze Tusche Zeichnung von Gregor Kalus: dreiteilige Waldszene 2024 Tusche auf Papier, je 50 x 64 cm (ungerahmt)
Gregor Kalus’ menschenleere Landschaften stehen in einer langen kunsthistorischen Tradition, die von der romantischen Sehnsucht nach dem Erhabenen bis zur modernen Abstraktion reicht. Wie bei Caspar David Friedrich bleibt die Figur des Menschen ausgespart, wodurch die Natur selbst zum Protagonisten wird – weit, geheimnisvoll und autonom.
Zugleich erinnern die reduzierten Linien und flächigen Strukturen an fernöstliche Tuschemalerei, in der Landschaft als geistige Projektion und nicht bloß als Abbild verstanden wird. Kalus’ Arbeiten verbinden diese historischen Strömungen mit einer zeitgenössischen Offenheit, die das Verhältnis von Mensch und Natur neu befragt, indem sie das menschliche Subjekt bewusst abwesend hält.
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Gregor Kalus: „Waldlandschaft II“ 50 × 64 cm
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