Hochformatige Zeichnung von Gregor Kalus: Uhr 2025 Tusche auf Papier, 67 × 53 cm
In seinen Darstellungen von Uhren greift Gregor Kalus ein Symbol auf, das in der Kunstgeschichte seit Jahrhunderten für Vergänglichkeit, Ordnung und die Erfahrung von Zeit steht. Von den barocken Vanitas-Stillleben bis zu Dalís surreal schmelzenden Zifferblättern fungiert die Uhr als Metapher für Endlichkeit und Erinnerung. Kalus’ Uhrenbilder bewegen sich in diesem Spannungsfeld: Sie verweisen auf den Ablauf des Lebens und die Unausweichlichkeit des Vergehens, zugleich aber auch auf den Versuch des Menschen, Zeit zu messen, zu kontrollieren und festzuhalten – ein Versuch, der stets zum Scheitern verurteilt bleibt.
Gregor Kalus: „Uhr“ 67 × 53 cm
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